Die ist eine

die nie versiegt

Mit der
Heilkraft
der Natur

Mit einer jahrzehntelangen Tradition steht das ursprünglich als Kurhaus gegründete Vortuna seit jeher für besondere natürliche Heilkräfte. Neben dem berühmten Heilmoor, das nach wie vor von Hand gestochen zum Einsatz kommt, ist es u. a. die Kraft des Waldes, die einen Aufenthalt in unserem Haus zu einer Besonderheit macht.

Durch seine spezielle Lage ist das Vortuna perfekt zum Waldluftbaden geeignet, zu dem ein umfangreiches Wanderwegenetz ebenso einlädt wie der großzügige, teilweise direkt in den Wald integrierte Kurpark. Eine ganz wichtige Säule der natürlichen Heilkräfte ist das Wasser: Im gesamten Hotel steht das Bad Leonfeldner Granderwasser zur Verfügung, das nicht nur für seine vitalisierende Wirkung bekannt ist, sondern auch hervorragend schmeckt.

Das Bad Leonfeldner Heilmoor

Bereits unsere Vorfahren hatten den Weitblick und die Erkenntnis, dass das natürliche Moor und die darin enthaltenen Wirkstoffe eine sehr starke Heilkraft entwickeln. So wurde in den frühen zwanziger Jahren das in unserem angrenzenden Wald vorkommende Moor erstmals abgebaut und zu Heilzwecken aufbereitet und verwendet. Verknüpft mit modernsten Anwendungen und neuestem medizinischen Wissen führen wir diese Tradition bis heute fort.
Aus Torf (ein im Moor abgelagertes geologisches Verwitterungsprodukt) und Wasser wird eine breiige Konsistenz zubereitet, welche als Wickel oder Bad angewendet werden kann. Badetorf enthält unter anderem Huminsäuren, Gerbsäure, Östrogene und Mineralsalze. Durch den hohen hydrostatischen Druck und großen Wärmeinhalt wird Indikationen rheumatischer, entzündlicher und degenerativer Gelenkserkrankungen nachhaltig entgegengewirkt.

Mit Hilfe von Moorpackungen können die unterschiedlichsten Arten degenerativer Gelenkserkrankungen (Arthrosen), alle Leiden innerhalb des rheumatischen Formenkreises (z.B. Gelenksrheumatismus, Weichteilrheumatismus, diverse Arten von Wirbelsäulenbeschwerden etc.), aber auch gynäkologische Beschwerden (wie Eierstock- und Gebärmutterentzündungen, Zyklus- oder Fertilitätsstörungen) behandelt werden. Auch urologischen Erkrankungen wie chronischen Blasen- und Prostataentzündungen sowie Störungen im Bereich der Harn- und Samenwege kann mit Moor-Anwendungen erfolgreich entgegengewirkt werden. Bei Venenleiden und zusammen mit einem intensiven Venenprogramm verschafft Kaltmoor eine deutliche Besserung.

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Die Kneipptherapie

Mehr als nur im Wasser spazieren ...

Kneippen - Vortuna Gesundheitsresort Bad Leonfelden

Im 19. Jahrhundert revolutionierte Sebastian Kneipp die Naturheilkunde. Nachdem er seine schwere – damals noch als unheilbar geltende – Tuberkulose durch kurze Bäder in der kalten Donau selbst kurierte, begann er, sich intensiv mit der gesundheitsfördernden Kraft des Wassers und der heilenden Wirkung ausgesuchter Pflanzen zu beschäftigen.
Das ganzheitliche Denken Sebastian Kneipps (1821-1897) gilt noch heute als wegweisend für naturheilkundliche Heilmethoden und eine zeitgemäße Präventivmedizin. Im Laufe seines Lebens hat Kneipp das Wissen über die heilende Wirkung von Wasser und Heilpflanzen mit seinen eigenen Erkenntnissen zu einer systematischen Lehre ausgebaut. So schuf der Pfarrer und Naturheilkundler ein visionäres Lebenskonzept, das den Menschen, seine Lebensgewohnheiten und seine natürliche Umwelt untrennbar als ausgewogene Einheit betrachtet. Dabei stellte er die Elemente Wasser, Pflanzen, Bewegung, Ernährung und Balance in einen engen Zusammenhang. Der Name Kneipp steht damit nicht nur für wissenschaftlich fundierte naturheilkundliche Produkte und Anwendungen, er steht für einen ganzheitlichen Lebensstil.

Waldluftbaden

Der modern gewordene Begriff des „Waldbadens“ kann hier in besonders intensiver Form erlebt und umgesetzt werden. Vor allem dem gehetzten Mitmenschen wird hier, abseits von der Hektik des Alltags, Ruhe und geistige Einkehr vermittelt. Auf den zwischen den Bäumen aufgestellten Schaukeln und Wippen lernen Sie wieder Geräusche und Düfte der Natur wahrzunehmen, die Ihnen vielleicht Ihre Sensibilität für die kleinen Dinge des Lebens zurückbringen.

Ein Wald schreibt Geschichte ...

Mächtige granitene „Blockmeere“ aus der letzten Eiszeit, Überreste  aus der Epoche der Saurier wie Schachtelhalme, Farne und Bärlappgewächse oder seltene wildwachsende Zedern und Eiben umsäumen hier einen ganz besonderen Schatz: Bad Leonfeldens kostbares Hochmoor mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Dort vernehmen wir etwa im April das Werbelied des Moorfrosches zwischen wogenden Wollgräsern oder den edlen Blütentrichtern der Sumpfcalla. Im Sommer bestaunen wir die absonderliche Nahrungsaufnahme des Sonnentaus, des einzigen pflanzlichen Fleischfressers weit und breit.

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts dringt auch der Mensch in diese Idylle ein. Die damals aufkommende Sehnsucht nach der „Freiheit in der Natur“ veranlasst die Bürger, hier für die Sommerfrischler aus den Städten Rastplätze, Denkmäler, Quellen zu fassen, ja sogar Freizeitanlagen zu errichten. Ein kleines hölzernes Fuß-Badebecken am Rande des Moores gehört dazu. Und gerade dieses sollte im Jahre 1890 zum Ursprung für den späteren „Kurort Bad Leonfelden“ werden. Damals erfährt der Leonfeldner Lebzelter Franz Kastner nach wiederholten Fußbädern eine wundersame Genesung von seinem hartnäckigen Gichtleiden. Als Mann der Tat transportiert er das „braune Wasser“ zunächst in Fässern auf Fuhrwerken, später über eine 2.000 m lange Bleirohrleitung ins Badehaus unterhalb der Bründlkirche. Zustrom und Heilerfolge bleiben nicht lange aus, sodass er es nach seinem Namen „Franzensbad“ tauft und im ganzen Lande bewirbt.
Der 1. Weltkrieg aber setzt all seinen Plänen ein jähes Ende, aus den Rohrleitungen werden Gewehrkugeln… Es wird wieder still am Moor. Erst im Jahre 1962 hauchen ihm fünf Leonfeldner Jugendfreunde neues Leben ein. Sie errichten am Rande des Moorwaldes eine zeitgemäße „Moor- und Kneippanstalt“, die Wasser und Moor des Waldes als Heilmittel einsetzt. Aus ihr entsteht nach 56 Jahren eines der modernsten Gesundheitsressorts des Landes, das „VORTUNA“. Mit ihm wird wohl ein neues Kapitel des Moorwaldes aufgeschlagen…
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